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Die verkaufte Braut

Komische Oper in drei Akten von Bedřich Smetana

Libretto von Karel Sabina

Musikalische Leitung Wolfgang Ott
Inszenierung Michiel Dijkema

In einem böhmischen Dorf wird Kirchweih gefeiert. Die junge Marie jedoch ist nicht gerade in Festtagsstimmung. Sie soll den dummen, aber reichen Wenzel heiraten, den Sohn des Micha. Aber ihr Herz gehört Hans. Als sich Marie weigert, den Ehevertrag mit Wenzel zu unterschreiben, kommt es zu einem merkwürdigen Handel: Hans lässt sich vom Heiratsvermittler ausbezahlen und gibt vor, auf Marie zu verzichten, solange sie nur den Sohn Michas heiratet. Nicht nur Marie, sondern das gesamte Dorf ist empört über den Verkauf der Braut… zumal niemand weiß, dass Hans selbst ein Sohn Michas aus erster Ehe ist.

Mit der komischen Oper ‚Die verkaufte Braut‘ gelang Smetana ein Glanzstück. Er hatte sich Liszts Wunsch zu Herzen genommen, dass es an der Zeit sei, endlich wieder eine gute komische Oper auf die Bühne zu bringen und stellte sich mit dieser ‚Spielerei‘ bewusst gegen den Vorwurf, bloßer Wagnerianer zu sein. Die Verspieltheit zeigt sich schon in der furiosen Ouvertüre, die höchste Ansprüche an das Orchester stellt und zu Recht auch Einzug in das Konzertrepertoire gehalten hat. Während Smetanas tschechische Nationaloper zu Lebzeiten allerdings fast nur ein böhmisches Lokalereignis blieb, wurde ‚Die verkaufte Braut‘, die 1866 uraufgeführt wurde und in mehreren Fassungen vorliegt, um die Jahrhundertwende zu einer der meistgespielten Volksopern europaweit und ist es bis heute geblieben.

Regie führt Michiel Dijkema, der in Wiesbaden bereits mit ‚Der Barbier von Sevilla‘ für turbulente Unterhaltung sorgte und dessen Einfall, das Portal ins Wanken zu bringen, dem Hessischen Staatstheater den Wizard Award 2011 für die kreativste Bühnentechnik bescherte. Auch bei ‚Die verkaufte Braut‘ wird Dijkema, der mittlerweile in ganz Europa inszeniert, wieder für Regie und Bühnenbild verantwortlich sein.


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