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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

COMMEDIA FUTURA/Lander&Company - Versuchungen



Realisiert von: Armin Biermann, Wolfgang Denker, Paula Alonso Gómez, Melanie Huke, Henrik Kaalund, Felix Landerer, Christof Littmann, Leon Matting, Laetitia Mazzotti, Sabine Mech, Peter Piontek, Wolfgang A. Piontek, Aaron Raidel, Kristina Scheyhing, Volker Schreiner, Johanna Seyffert

Ich kann allem widerstehen, nur der Versuchung nicht.
(Oscar Wilde).

Ist das nun ein Versuchslabor, eine Anstalt oder der ganz alltägliche Wahnsinn? Versuchungen lauern an jeder Ecke, und dem Aussruch von Oscar Wilde ist nichts hinzuzufügen, außer einem Stück TanzTheater, dass sich das Prinzip der Versuchung selbst zu eigen macht, verlockend, investigativ und multimedial. Choreograph Felix Landerer und Regisseur Wolfgang A. Piontek steuern mit ihrer Truppe aus Schauspielern und Tänzern hart an den Abgründen des Themas e und entwerfen ein Szenario, das Seh- wie Denkgewohnheiten durcheinander wirbelt.
Eine Versuchung ist „ein äußerst verlockender Reiz, der zu einer Handlung verleitet, die verboten, unmoralisch, irrsinnig, und/oder destruktiv“, heißt wie es Onlinewörterbuch Wictionary. Unsere moderne Welt ist voller Versuchungen, nicht nur weil Verführung das Wesen der Werbung ausmacht. Es gibt die Versuchungen der Medien, des Alkohols und anderer Drogen, es gibt die Verlockungen der Macht – und den oft ohnmächtigen Versuch, in einer Welt, die einen immerfort verführen will, die eigene Spur zu halten, Ruhe zu finden.
Das ist die Situation, in der wir leben, und umschreibt den Raum, in dem der Choreograph Felix Landerer und Regisseur Wolfgang A. Piontek ihre Untersuchungen anstellen bzw. gegenseitig in Versuchung führen in einem Projekt, das auch die Möglichkeiten der Verbindung von Tanz und Theater noch einmal ausloten soll. Ein Versuch auch zu erproben, wie weit man sich auf den Arbeitsansatz des anderen einlassen kann. Denn „Versuchungen“ radikalisiert den Ansatz des Vorgängerprojekts „Traumatorium“ von 2011. Choreograph und Regisseur arbeiten auf derselben Bühne, abwechselnd, mit demselben Ensemble. Sie setzen fort, was der jeweils andere angelegt hat, haben aber auch die Möglichkeit, Zusammenhänge wieder aufzulösen oder Entwicklungen in eine ganz ander Richtung zu führen. Ein offener Prozeß mit offenem Ausgang – ein Versuch, und eine Versuchung.

Gefördert von: Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Land Niedersachsen, Stiftung Niedersachsen, Stiftung Kulturregion Hannover, Stadtbezirksrat Südstadt-Bult


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