
Im Mittelpunkt steht das tanzende Paar als Ureinheit jeder Gemeinschaft: Zwei, die tanzen, immer weiter tanzen, die sich halten, die durchhalten, um zu überleben.
Für Twin paradox hat sich die französische Choreografin Mathilde Monnier von den populären Tanzmarathonveranstaltungen in den USA der 1920er Jahre inspirieren lassen. Im Schatten der Wirtschaftskrise entwickelten sich die Turniere zu einer umsatzstarken Unterhaltungsindustrie, in der bald Tanzrichter, Trainer und unseriöse Veranstalter den Ton angaben. Nicht selten endeten die tagelangen Dauertänze in Kollaps und Krise.
Mit Soundscapes von Luc Ferrari.