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Il Trovatore (Der Troubadour)

Oper von Guiseppe Verdi



Libretto von Salvatore Cammarano

Schon die Vorgeschichte des Trovatore ist eine wüste Räuberpistole: Einst erwischte man eine Zigeunerin am Bett des kleinen Sohnes des alten Grafen Luna. Weil das Kind kurz darauf krank wird, verbrennt man die Zigeunerin als Hexe. Ihre Tochter Azucena rächt sich, indem sie den jüngeren Sohn Lunas raubt und ihn in die Flammen werfen will. Dabei unterläuft ihr ein fataler Irrtum – sie wirft statt des kleinen Grafen ihren eigenen Sohn ins Feuer und zieht den Jungen, den sie Manrico nennt, an seiner Stelle auf. Noch nicht kompliziert genug? Kein Problem, es geht noch weiter. Als Manrico und der ältere Sohn, der jetzige Graf Luna, erwachsen geworden sind und natürlich nicht wissen, dass sie in Wahrheit Brüder sind, stehen sie sich nicht nur als politische Gegner gegenüber – beide erheben Anspruch auf die Krone von Aragón –, sondern auch als Rivalen um das Herz der schönen Leonora. Wie es der Zufall und Verdi wollen, treffen die beiden sich im Garten ihrer Angebeteten. Luna will Leonora gerade seine Liebe gestehen, als Manrico, der Troubadour, zu einem feurigen Liebeslied ansetzt. Es kommt zum ersten Showdown zwischen den beiden Rivalen, aber bis sich die Verwicklungen tragisch auflösen, sollen noch viele weitere folgen. Denn auch Azucena, die als einzige alle Zusammenhänge kennt, gibt sich keine Mühe, die Lage zu entspannen.

Der Trovatore ist die melodiensatteste Oper Giuseppe Verdis, ein Fest für Sänger des klassischen italienischen Repertoires und für alle Freunde der italienischen Oper. Viele von Verdis bekanntesten Arien und Chören stammen aus diesem Werk, dessen Uraufführung 1853 in Rom die musikalische Führungsrolle des Opernkomponisten Verdi endgültig befestigte. Seitdem zieht der Troubadour über die Bühnen der Welt und wird im Verdi-Jahr 2013 in einer Neuinszenierung von Katharina Thoma in Dortmund Station machen. Und was die verworrene Handlung angeht: Bekanntermaßen gibt es nur eine Chance, sie wirklich zu durchschauen – indem man das Stück live und echt und in voller Länge auf der Bühne sieht.


Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry
Regie: Katharina Thoma
Bühne: Julia Müer
Kostüme: Irina Bartels
Choreinstudierung: Granville Walker
Dramaturgie: Georg Holzer


Termine

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