Liebe Freunde des RADIALSYSTEM V,

nach Stationen in Amerika und Europa widmet sich das Ensemble KNM Berlin am 24. Juni beim dritten Konzert seiner vierteiligen Reihe Die Welt nach Tiepolo dem Kontinent Asien. Im Zentrum steht Hugues Dufourts musikalische Annäherung an Giovanni Battista Tiepolos bedeutendes Deckenfresko aus dem 18. Jahrhundert.

Später am Abend stellt der international renommierte Fagottist Adrian Rovatkay gemeinsam mit Mira Lange am Hammerklavier und Gergely Márk Bodoky an der Traversflöte ein Werk aus der Jugendzeit Beethovens ins Zentrum der Nachtmusik trio. Musik im Liegen genießen - auf Kissen und Yogamatten, ohne Anzug und Etikette.

Im Release-Konzert Passaggio begibt sich das renommierte Duo Ombra e Luce am 25. Juni auf eine barocke Alpenüberquerung. Björn Colell an Theorbe und Barockgitarre und Violinist Georg Kallweit spielen die ersten großen und schönsten Werke italienischer und deutscher Kammermusik des 17. Jahrhunderts.

Der italienische Komponist, Dirigent und Pianist Ezio Bosso gehört zu den vielbeschäftigten Komponisten für Ballett- und Filmmusik in Europa. Sein Album The 12th Room hat in Italien Goldstatus erreicht, Anfang Juli erscheint es in Deutschland. Am 26. Juni präsentiert er es live im RADIALSYSTEM V.

Vorschau: Ein Abend, der so poetisch wie dringlich vom Leben nach dem Abgrund berichtet - im zweiten Teil der von Marc Sinan kuratierten Konzertreihe Schlachten bringt das Sonar Quartett am 04. Juli Werke von Steve Reich, Turgut Erçetin und Marc Sinan selbst zur Aufführung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen,

Ihr RADIALSYSTEM V-Team

Inhalt

Die Welt nach Tiepolo: Asien
Nachtmusik trio
Passaggio
The 12th Room
Vorschau: Schlachten II - Auf dem Nichts

Die Welt nach Tiepolo: Asien

Ensemble KNM Berlin & Friends

SA 24. Juni, 20 Uhr  

Eine musikalische Reise zu Tiepolos Kontinenten: Neben Hugues Dufourts "L'Asie d'après Tiepolo" erklingen im dritten Konzert des Ensemble KNM Berlin die Uraufführung von Fang-Yi Lins "Der Qualm aus dem fernen Land", Giacinto Scelsis "Manto" sowie Masahiro Miwas Werk "Hitonokiesari". Das Ensemble KNM wird dabei von Ying-Chieh Wang an der Erhu, einer zweisaitigen Röhrenspießlaute, von Uz Azer an der Sitar sowie vom bekannten Instrumentenbauer Martin Riches und seiner "Singing Machine" unterstützt.

Karten 18 € | ermäßigt 11 €
Angegebene Preise im Ticketbüro des RADIALSYSTEM V, online zzgl. Gebühren.

Karten und weitere Informationen online
oder unter 030 288 788 588, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 12-19 Uhr.


Ensemble KNM | © Anja Weber

Nachtmusik trio

Adrian Rovatkay, Mira Lange und Gergely Márk Bodoky

SA 24. Juni, 22 Uhr

Mit Humor und Spielwitz lotet der junge Beethoven in seinem Trio für Klavier, Flöte und Fagott in G-Dur die klanglichen und technischen Möglichkeiten der in dieser Kombination selten zu hörenden Instrumente aus. Gerahmt wird das Stück von einem Klaviertrio Joseph Haydns, dem bekannten Rondo in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart und einer Komposition des Berliner Frühklassikers Christoph Schaffrath, der schon um 1740 "Sonnabend-Konzerte" veranstaltete.

Karten 14 € | ermäßigt 11 €
Angegebene Preise im Ticketbüro des RADIALSYSTEM V, online zzgl. Gebühren.

Weitere Informationen online
oder unter 030 288 788 588, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 12-19 Uhr.


Nachtmusik | © Stephanie Pilick

Passaggio

Release-Konzert Ombra e Luce

SO 25. Juni, 20 Uhr 

Das renommierte Ensemble Ombra e Luce stellt herausragende Komponisten dies- und jenseits der Alpen in einen klingenden Zusammenhang: Italienische Musiker waren im 17. Jahrhundert an vielen Höfen in ganz Europa sehr gefragt und mussten daher oft mühsame Reisen auf sich nehmen. Durch diesen lebendigen Austausch zwischen den Höfen von Rom, Wien, Innsbruck, Bologna und anderen gelangte auch die noch junge Form der solistischen Sonate für Violine und Bass in den deutschsprachigen Raum. Mit Björn Colell an Theorbe und Barockgitarre und dem Violinisten Georg Kallweit stellen zwei herausragende Vertreter der gegenwärtigen Szene der Alten Musik ihr neues Album "Passaggio" vor - und zeigen die Schönheit und Extravaganz der in dieser Zeit entstandenen Musik.

Karten 18 € | ermäßigt 14 €
Angegebene Preise im Ticketbüro des RADIALSYSTEM V, online zzgl. Gebühren.

Karten und weitere Informationen online
oder unter 030 288 788 588, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 12-19 Uhr.


Ombra e Luce | © Andreas Höfer

The 12th Room

Ezio Bosso in concert

MO 26. Juni, 20 Uhr

Das neue Album "The 12th Room"  des italienischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten Ezio Bosso kletterte in Italien kurz nach Erscheinen auf Platz 1 bei iTunes und erreichte mit 50.000 verkauften Exemplaren Goldstatus. Zarte, in sich ruhende Klavierstücke des italienischen Künstlers werden kombiniert mit klassischen Werken von Bach, Chopin und Gluck. Abgerundet wird "The 12th Room" von Bossos dreisätziger Klaviersonate Nr.1, die in ihrer reduzierten Klangsprache und minimalistischen Impulsivität an die Musik von Erik Satie oder Philip Glass erinnert.

Karten 18 € | ermäßigt 11 €
Angegebene Preise im Ticketbüro des RADIALSYSTEM V, online zzgl. Gebühren.
 
Karten und weitere Informationen online
oder unter 030 288 788 588, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 12-19 Uhr.
 
Ezio Bosso | © Sonia Ponzo

Vorschau: Schlachten II - Auf dem Nichts

Konzert des Sonar Quartett mit Werken von Turgut Erçetin, Steve Reich und Marc Sinan

SA 01. Juli, 20 Uhr

"Wir liegen lindernd auf dem Nichts und wir verhüllen alle Risse", schrieb Rilke 1899 in einem Gedicht. Mehr als 100 Jahre später scheint es wieder möglich, Risse zu verhüllen. Es tut jedoch not, genau diese spürbar zu machen, zu erinnern, in Musik zu überführen. Nach dem sehr berührenden und erfolgreichen Auftakt der Schlachten-Reihe Mitte Mai ist das Programm des zweiten Abends "Auf dem Nichts" den Opfern von Gewalt gewidmet: den Toten am World Trade Center, in der Türkei inhaftierten, politischen Gefangenen und armenischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg.

Karten 18 € | ermäßigt 12 €
Angegebene Preise im Ticketbüro des RADIALSYSTEM V, online zzgl. Gebühren.

Karten und weitere Informationen online
oder unter 030 288 788 588, Di-Fr 10-19 Uhr, Sa 12-19 Uhr.


Marc Sinan | © Stephan Floß