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Stadtführungen in Berlin: Der Invalidenfriedhof

Das Grabdenkmal für General Scharnhorst von Christian Daniel Rauch. Photo: GK 2004.





Die Geschichte des Invalidenfriedhofs beginnt mit dem benachbarten Invalidenhaus: Er wurde 1748 nach den ersten beiden Schlesischen Kriegen unter Friedrich II. als Anstaltsfriedhof für die Invaliden angelegt.



Berühmt wurde der Invalidenfriedhof als Bestattungsort hochrangiger Soldaten aus der Zeit der Befreiungskriege. Unter den vielen schlicht gestalteten Grabmalen ragt - auch im wörtlichen Sinn - der schlafende Löwe auf hohem Sockel heraus, das Grabmal für General Scharnhorst, das Christian Daniel Rauch schuf.



Der Invalidenfriedhof weit mehr als ein Ruheort der Toten. Die zahlreichen restaurierten Grabdenkmäler dokumentieren die hohe Qualität des Berliner Kunstschaffens im 19. Jahrhundert und die Brüche der deutschen Geschichte. Quer über den Friedhof verlief die Mauer, die West- und Ost-Berlin trennte.





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