
Friedrich-Ebert-Siedlung in der Afrikanischen Straße, Wohnblock Bruno Taut. Photo: Gerhild Komander
DAS AFRIKANISCHE VIERTEL IM WEDDING
Viele Straßen im Afrikanischen Viertel sind nach früheren deutschen Kolonien in Afrika benannt. Sogar nach dem Ersten Weltkrieg hielt man auf diese Weise die Erinnerung an das ehemalige deutsche Kolonialreich wach. Bis heute bleibt die Namensgebung der Straßen ein Streitpunkt.
In den zwanziger Jahren ist das Afrikanische Viertel ein bevorzugter Ort der sozialdemokratischen Wohnungsbauförderung und des Neuen Bauens geworden: Bauten von Ludwig Mies van der Rohe und Bruno Taut, Paul Mebes und Paul Emmerich, Heinrich Iwan und Stephan von Zamoijski prägen das Viertel.
In den dreißiger Jahren versuchten die Nationalsozialisten, mit einer Erweiterung der Bebauung gleichzeitig die moderne Architektur in den Hintergrund zu drängen. Gelungen ist es ihnen nicht.
Termin: Sonnabend, 13. April, 14 Uhr
Treffpunkt: Müllerstraße Ecke Afrikanische Straße
Gründau-Rothenbergen:
TRIGA - Der Verlag Gerlinde HeßKöln:
Bürgerhaus StollwerckSchönberg/ Mecklenburg:
Schönberger MusiksommerPotsdam:
Theater Poetenpack Potsdam