
Er ist der populärste Friedhof in der Stadt, klein und unscheinbar hinter einer Mauer in der Chausseestraße verborgen. Doch diese letzte Ruhestätte hat "es in sich".
Der Dorotheenstädtische Friedhof wurde als dritter christlicher Friedhofsstandort außerhalb der mittelalterlichen Stadtgrenze angelegt. Er war bestimmt für die Gemeinden der Friedrichswerderschen und der Dorotheenstädtischen Kirche, deren Kirchhofsareale nicht mehr ausreichten. Und neue Friedhöfe durften auf Befehl Friedrich Wilhelms I. aus hygienischen Gründen innerhalb der Stadtmauer nicht mehr angelegt werden.
Auf diesem Friedhof befinden sich die Gräber des Bildhauers Johann Gottfried Schadow, des Philosophen Georg Wilhel Friedrich Hegel, der Baumeister Karl Friedrich Schinkel und Friedrich Hitzig, des „Vaters der Ingenieure“, Peter Christian Beuth, der SchriftstellerInnen Anna Seghers, Bertolt Brecht und Heiner Müller.
Hier hinterließen die Künstler der Berliner Bildhauerschule Meisterwerke: Johann Gottfried Schadow, Christian Daniel Rauch, Alexander Calandrelli, August Kiss, Albert Wolff, Reinhold Begas, Fritz Schaper und Gustav Seitz.
Termine: nach Vereinbarung
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