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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Die Posie der ungeliebten Wahrnehmung

Die städtische Galerie zeigt eine Einzelausstellung der seit 1991 in Deutschland lebende Künstlerin, die als eine der prominentesten Kritikerinnen des Regimes in Teheran und gleichzeitig als eine der prominentesten, in Deutschland lebenden Künstlerinnen aus dem Iran gilt.
Mit der Arabeske und dem Ornament, einem an islamischer Kunst orientierten Formenrepertoire und großer Poesie thematisiert sie in Rauminstallationen, Fotoarbeiten oder digitalen oder Handzeichnungen Gewalt und Unterdrückung. Immer wieder ist es ihr Anliegen, das latent Gewalttätige und die konformistische Uniformität als sublime Wirkungen des Ornaments zu zeigen. Das Ornament besitzt einerseits unvergleichliche Musikalität, es offenbart aber unterschwellig auch einen totalitären Charakter - die „Störung im System“ ist nicht vorgesehen.
Die Künstlerin verblüfft mit ihrem Humor und der Heiterkeit, mit der sie schwerste Themen wie die Folter angeht.

(Abb. (C) Parastou Forouhar, Detail aus "I surrender")

Kontakt

Kunst Galerie Fürth
Königsplatz 1
90762 Fürth


info@kunst-galerie-fuerth.de
http://www.kunst-galerie-fuerth.de


Telefon: (0911) 974-1690
Fax: (0911) 974-1692
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